Neue MTB-Reifen gesucht...

Radtechnik vom Feinsten.

Moderator: Globale Moderatoren

Antworten
Benutzeravatar
Maddien
Beiträge: 1163
Registriert: 21.08.06 15:55
Wohnort: Aachen

Neue MTB-Reifen gesucht...

Beitrag von Maddien » 09.02.13 16:45

Hallo zusammen,

für's MTB suche ich neue Reifen, weil der Schwalbe Albert in (ich glaube) 2,1 hinten doch irgendwie kagge ist.

Aktuell in der engeren Auswahl sind (jeweils in 2,2 oder 2,4 zu haben, allerdings muss ich nochmal schauen, ob ich 2,4 überhaupt im Rahmen unterbekäme)
Conti - Rubber Queen
Conti - Mountain King II

Maxxis - Minion

Evtl nochmal nen Nobby Nic

Den fahre ich übrigens aktuell in 2,25 vorne, für's erste würde ich mal nur den Albert ersetzen wollen.

Gibt's da Erfahrungen und/oder Empfehlungen eurerseits?

Besten Dank,
Martin
Glaub nicht alles, was du denkst!

Benutzeravatar
bodymilk
saft- und kraftlos
Beiträge: 3956
Registriert: 22.08.06 12:26
Wohnort: Aachen

Re: Neue MTB-Reifen gesucht...

Beitrag von bodymilk » 09.02.13 20:35

Ich würde den Nobby Nic fahren. Oder den Fat Albert, jedoch in nder Front-Version, für hinten, auch in 2.1.

Grüße...
...gut dass wir nicht schlau sind!

Bis zum Zusammenbruch fahren, ohne zusammenzubrechen.

Das gröbste haben wir hinter uns. Ab jetzt geht's bis oben nur noch bergab!
Quelle: Eddie the bosberg nach zu viel Sonne :)

Benutzeravatar
ratze
Beiträge: 1737
Registriert: 16.08.06 16:04
Wohnort: Stolberg
Kontaktdaten:

Re: Neue MTB-Reifen gesucht...

Beitrag von ratze » 10.02.13 01:00

Huhu !
Habe Mountain King u. Rubber Queen getestet !
Mountain King in einer Rennsaison ! Mein Gefühl ist das die Reifen sich zu schnell abnutzen und nicht den Grip bringen den man braucht .
Rubber Queen ist z.Z. das was ich im Freeride und Downhill Bereich nutze, finde ihn da gut .
Andere wieder schwören auf Maxxis - Minion die ich noch nicht getestet habe .....
Favorit ist für mich und meine Ansprüche der Rubber Queen ....habe ich in einigen Bikeparks getestet .

Wenn du nur durch den Wald fahren möchtest reichen auch 0815 Reifen .

grüße
ratze
Bild
Bild

Benutzeravatar
El_Tonno
aka Beam_me_Jim
Beiträge: 224
Registriert: 13.03.09 00:01
Wohnort: Kaiserstadt
Kontaktdaten:

Re: Neue MTB-Reifen gesucht...

Beitrag von El_Tonno » 10.02.13 10:03

Nobby Nic in 2.25, der Albert tuts auch :-)

Benutzeravatar
Veloce
Beiträge: 355
Registriert: 18.04.07 23:28
Wohnort: hinter der Tür zur Eifel
Kontaktdaten:

Re: Neue MTB-Reifen gesucht...

Beitrag von Veloce » 11.02.13 00:27

Ich fahre bestimmt schon vier Jahre den Maxxis Minion FR ( 60 A Mischung , Front , Rear ) 2,35 ganzjährig auf dem Hardtail .
Guter Grip auch im niedrigen Temperaturbereich deutlich besser wie NN . Nicht wesentlich schwerer als NN aber viel pannensicherer. Etwas schlechteres Abrollverhalten wie NN auf Strasse . Die Frontversion ist etwas griffiger und viele fahren sie
deswegen auch hinten . Die Haltbarkeit ist auch passabel . Insgesamt ein genialer CX FR Reifen der außerdem auch noch preislich unter NN Niveau liegt .
Mit einem Starken Willen und schwachen Beinen kommst du ?berall hin .
Mit einem schwachen Willen und starken Beinen kommst du nirgends hin .

Benutzeravatar
Maddien
Beiträge: 1163
Registriert: 21.08.06 15:55
Wohnort: Aachen

Re: Neue MTB-Reifen gesucht...

Beitrag von Maddien » 11.02.13 10:43

Interessant,

aber so ganz erschließt sich mir nicht, was jetzt ein Waldtrail bergab von einem Bikepark bergab unterscheidet. Und wenns nach body geht, kann ich ja den aktuellen Albert in 2.1 weiter fahren. Ich habe aber subjektiv einfach zu wenig Traktion hinten, gerade wenn es pratschig wird dreht sich das HR ziemlich flott, ohne Vortrieb zu generieren.

Konkrete Frage:
warum hinten den Albert in 2.1 (also warum so schmal, bzw. schmaler als vorne?)? Zumindest schiene mir der Fat Albert von der Optik des Profils schonmal eine deutliche Verbesserung zum alten Albert.

Herzlichen Dank für die Rege Beteiligung :)
Martin
Glaub nicht alles, was du denkst!

Benutzeravatar
bodymilk
saft- und kraftlos
Beiträge: 3956
Registriert: 22.08.06 12:26
Wohnort: Aachen

Re: Neue MTB-Reifen gesucht...

Beitrag von bodymilk » 11.02.13 11:26

Den Fat Albert bekommst Du auch noch in 2,25. Ich würde ihn, die Front-Version, aus folgenden Gründen hinten fahren.
Schmaler geht in der Regel besser durch tiefen, schlammigen Boden. Man sagt, er hat schneller Kontakt zum tiefer liegenden, festen Untergrund. Die Front Version rollt beser und hat sehr guten Seitenhalt. Die Verzögerung ist eventuell nicht so doll. Aber wer will schon verzögern? Und, da Schwalbe Reifen meist sehr breit bauen, geht ein 2.4'er oft eh nicht durch den Rahmen. Zumindest ältere AM-Rahmen oder CC-Rahmen stoßen da oft an ihre Grenzen.
...gut dass wir nicht schlau sind!

Bis zum Zusammenbruch fahren, ohne zusammenzubrechen.

Das gröbste haben wir hinter uns. Ab jetzt geht's bis oben nur noch bergab!
Quelle: Eddie the bosberg nach zu viel Sonne :)

Benutzeravatar
Dornfelder
aka rpo35
Beiträge: 2069
Registriert: 17.07.07 22:57
Wohnort: Aachen

Re: Neue MTB-Reifen gesucht...

Beitrag von Dornfelder » 11.02.13 12:19

Maddien hat geschrieben:Ich habe aber subjektiv einfach zu wenig Traktion hinten, gerade wenn es pratschig wird dreht sich das HR ziemlich flott, ohne Vortrieb zu generieren.
Nicht vergessen - Fahrtechnik spielt eine sehr große Rolle. Wichtigste Regel: Popo auf dem Sattel lassen bzw. möglichst hinten bleiben.
Der Reifen alleine macht es nicht.

VG, Ralph

Luzifer
Beiträge: 134
Registriert: 19.06.11 22:16
Wohnort: Aachen

Re: Neue MTB-Reifen gesucht...

Beitrag von Luzifer » 11.02.13 21:35

Die Anforderung bestimmt das Profil: Nobby Nic (in 2,25) ist ein klasse Allrounder, wenn man mit einem Reifen möglichst viele Bedingungen abdecken möchte. Die oben diskutierten noch schwereren Reifen mögen die erste Wahl sein in FR/DH/Hochgebirge, aber für hiesige Gefilde sind sie für meinen Geschmack (überwiegend Marathon) überdimensioniert, wenn man nicht häufig Toblerone fährt. Meine persönlichen Favoriten: Alpencrosse: Rocket Ron 2,4 (v) / Nobby Nic 2,25 (h); sonst Conti RaceKing 2,2 (v/h) (bis auf schweren Schlamm und Eis).

Letzteren Reifen habe ich aufgrund seines überragenden Leichtlaufs schätzen gelernt und setze ihn auch zunehmend bei nasserem Geläuf ein, da er nichts zusetzt. Allerdings schwimmt er auf Schlamm gerne auf und natürlich hat er frühere Grenzen bei nassen Wurzeln und Steinen. Da man sich aber generell auf diesem Reifen schneller fühlt (keinerlei zähes Abrollen) und sich auch auf langweiligeren Trails eher am Limit bewegt, steigt der Fahrspaß und die gesparten Körner helfen an schwierigeren Anstiegen Schub, Agilität und korrekte Schwerpunktpositionierung (siehe Dornfelder) auf dem Bike zu bewahren.

Der Reifen kompensiert den durch die reduzierte Profilierung verlorenen Grip weitgehend durch seine Mischung und seine relativ breite und sehr hohe Bauweise, die geringen Luftdruck ermöglicht, ohne größere Durchschlaggefahr hervorzurufen. Kaum etwas ist aber größere Geschmacksache als Reifenwahl und auf einem Enduro ist so ein Reifen natürlich deplaziert. Natürlich auch wenn möglichst hoher Grip bei Matsch gefordert ist. Insofern war mein Beitrag hier eher fehl am Platz. Wollte eben nur auch mal eine Lanze für die Leichtläufer brechen. :D VG, Bernd

Benutzeravatar
Veloce
Beiträge: 355
Registriert: 18.04.07 23:28
Wohnort: hinter der Tür zur Eifel
Kontaktdaten:

Re: Neue MTB-Reifen gesucht...

Beitrag von Veloce » 11.02.13 22:06

Dann brech ich ne Lanze für die preiswertere gripstärkere pannensichere Alternative von Maxxis .
Bin den NN früher auch gefahren . So groß ist der Gewichtsunterschied zum Minion nicht .
Klar ist der NN bekannt weil auf unzähligen Neubikes montiert .
Aber es lohnt sich mal übern Tellerrand zu sehen .
Der Minion hat sich auf ettlichen Randonees und Böschrunden bewährt .
Mit einem Starken Willen und schwachen Beinen kommst du ?berall hin .
Mit einem schwachen Willen und starken Beinen kommst du nirgends hin .

Benutzeravatar
Maddien
Beiträge: 1163
Registriert: 21.08.06 15:55
Wohnort: Aachen

Re: Neue MTB-Reifen gesucht...

Beitrag von Maddien » 11.02.13 22:44

Lieber Bernd, trotz allem vielen Dank für deinen Beitrag, der so oder so informativ ist...
und mich dazu bringt, dass ich meinen Einsatzbereich mal hätte angeben sollen.

Also, ich glaube ich bin langsam mit genug Infos versorgt, aber der Vollständigkeit halber:
Ich fahre ein XC-Fully mit 120/100 mm (v/h) (Lapierre X-Control); Bergab-Geschwindigkeit ist eher moderat, ich stehe nicht so auf Harakiri.
Vornehmlich bin ich hier im nahe gelegenen Wald unterwegs, ich würde etwas mehr Grip auf feuchtem Untergrund einem etwas besseren Abrollverhalten bevorzugen, weil mein Fokus eher nicht so auf Rekordjagd liegt und ich etwas Sicherheit oder Reserve durchaus schätze :) Aber Downhill und Freeride trifft es sicherlich nicht, wobei keiner der von mir genannten Reifen vom Hersteller als Spezialist dieser Disziplinen ausgewiesen wird. Im Sommer würde ich gerne ohne neue Reifen auch mal ins Voralpenland oder in den Schwarzwald oder dergleichen, sodass ich meinen Einsatzbereich eher All Mountain und nicht racig nennen würde, wenngleich das immer noch schwammig ist.

Nochmals bedankt.
Martin
Glaub nicht alles, was du denkst!

Tomato
Beiträge: 297
Registriert: 03.10.09 19:02
Wohnort: Aachen

Re: Neue MTB-Reifen gesucht...

Beitrag von Tomato » 14.02.13 15:37

Maxxis Ardent schonmal näher berachtet?


Den Ardent fahre ich auf dem Enduro jetzt seit nem guten Jahr und bin vollauf zufrieden, wenn ich im Aachener Wald den Grip verliere, dann wars zu 90% ein Fahrfehler
Tobias

Benutzeravatar
Gary
Beiträge: 456
Registriert: 30.08.06 11:54
Wohnort: Herzogenrath
Kontaktdaten:

Re: Neue MTB-Reifen gesucht...

Beitrag von Gary » 18.02.13 21:03

auf dem enduro gibts nur eine Reifenwahl ....
Hans Dampf !!!

Hammerding, PaceStar/TrailStar für hinten/vorne
Jeder Jeck is anders

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste