Mountainbike --> Decathlon?

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Fozzy
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Mountainbike --> Decathlon?

Beitrag von Fozzy » 03.07.12 22:25

Hallo zusammen,

diesen Sommer wollte ich mit 2 Kollegen von mir zusammen in einen Radsporturlaub fahren. Geplant und gebucht ist das Dingen schon, nur steh ich im Moment noch ohne Mountainbike da. 2 Wochen gehts in die französische Alpen / eine Woche an die französische Atlantikküste - meine Kollegen haben sich (von Verwandten) Mountainbikes geliehen und sind nicht wirklich waschechte Radsportler.

Da ich auch eher Rennrad fahre und noch gar kein Mountainbike habe, wollte ich mir gleich eins kaufen. Jetzt gehts aber los - undzwar wird das Ding bei mir nicht 24/7 genutzt, da ich eher das Rennrad vorziehe ;)
Trotzdem seh ich da Potential: Jetzt der Urlaub, täglich damit zur Arbeit fahren (besser als mein Uralt-Straßenrad ... das muss mal echt langsam weg), im Herbst / Winter mal raus damit, wenn das Rennrad normalerweise in der Ecke steht. Mein Budget ist dahin gehend limitiert, dass ich für den Umfang an Nutzen kein high-end Mountainbike kaufen wollte.

Daher die Frage in die Runde und an erfahrene Mountainbiker:
Ich hab bei Decathlon ein (auf den ersten Blick) solides Bike gesehen und wollte fragen, ob ihr das empfehlen könnt. Vom Preis her ist das in der Region, was ich dafür ausgeben wollte.

http://www.decathlon.de/mtb-rockrider-5 ... 06682.html

Wäre klasse, wenn ihr mir Tipps geben könntet, oder kurz was schreiben könntet, was ihr von der Idee haltet.


Viele Grüße,
Stefan

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Re: Mountainbike --> Decathlon?

Beitrag von Totti » 04.07.12 09:41

...um damit jeden Tag zur Arbeit zu fahren tut's das wohl.
Aber für die Alpen is das mal gar nix....es sei denn ihr bleibt auf den Radwegen.

Es is nunmal so, wat was is, kost' Geld! Und u.1000€ kriste leider nix ordentliches (Neues) mehr....nur noch Kompromisse.
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Tomato
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Re: Mountainbike --> Decathlon?

Beitrag von Tomato » 04.07.12 12:33

Mechanische Scheibenbremsen sagen eigentlich schon genug....

Es gibt ausschließlich eine einzige gute mechanische und das ist die Avid BB7, ansonsten bremsen sogar normale Felgenbremsen besser als die Teile.

Für die Stadt nicht unbedingt das schlechteste, aber ich befürchte nach einem Alpenurlaub kannst du die Gabel entsorgen und auch die restliche Ausstattung dürfte sehr mitgenommen werden, die Strecken dort sind schon sehr belastend für das Material.

Ich würde mir eher vor Ort einen anständigen Verleih suchen und mir was mieten, denn um noch was vernünftiges mit einem guten Preis/Leistungsverhältnis (Canyon, Rose, Radon, etc.) zu holen ist es zu spät in der Saison und zu kurzfristig bis zum Urlaub.
Tobias

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Re: Mountainbike --> Decathlon?

Beitrag von El_Tonno » 04.07.12 14:44

Nicht tun!
Tomato hat schon alles technische zusammengefasst: miese Gabel, fahrlässige Bremsen, eine gefühlte Tonne Gewicht

Folgende Möglichkeiten:

-> was gebrauchtes (MTB) kaufen
-> Leihen/Mieten
-> Cyclocross kaufen? Wenn Ihr kein schweres Gelände fahrt und Du eher auf Rennrad stehst...

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RMH
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Re: Mountainbike --> Decathlon?

Beitrag von RMH » 05.07.12 08:33

Hallo.

Ich will mal ne Lanze für den Billigkram brechen:
Wobei sich meine Erfahrung auf RR bezieht.

Ich hatte bewusst vor einigen Jahren ein RR für 269 EUR! (soviel kostet ein Ultergra Schalthebelset) mit Alu-Rahmen und Stahlgabel, Sora-Austattung, NoName Bremsen und Flyer-Laufrädern gekauft. Da mein Einsatzzweck "nur" Spaß-Radeln, bzw. Begleiten der Kinder beim Training, bzw. Fahrten ins Büro nach MG und Touren war, spielten viele Dinge, die für Lizenz-Rennfahrer wichtig sind, keine Rolle.
Das Rad hat seinen Dienst über mehr als 25.000km klaglos verrichtet und außer dem üblichen Verschleiß (Bremsbeläge, Kette, Kassette, Schalt- und Bremszüge, Lenkerband) hatte ich nix zu bemängeln. Die Ersatzteile sind dann in der Sora-Gruppe auch deutlich preiswerter als bei z.B. Ultegra und halten vermutlich nicht weniger lang. Lediglich die Laufräder hatte ich irgendwann gegen Mavics Aksiums getauscht.

Ich hätte sicher auch ein viel "besseres" gebrauchtes bekommen könne, aber die Ersatz-/Verschleißteile sind entsprechen teurer und bei gebrauchten Rädern naturgemäß eher fällig.

Es gibt ja auch Menschen, die einen neuen Dacia einem gebrauchten Opel vorziehen.

Also, wenns für den Einsatzzweck das Richtige ist, warum nicht? Auseinanderfallen wirds schon nicht. Und was beim MTB die Gabel betrifft: Klar, wer in den Ferien in den Alpen Extremtouren macht, wird sich vielleicht sagen, "hättste mal ....". Für den Rest des Jahres aber passts dann schon. Ich habe festgestellt, dass die >1000 EUR-MTB eher weniger für den Alltag gemacht zu sein scheinen, allein weil Aufnahmeösen für Gepäckträger nur an Rädern der unteren Preisklassen zu finden sind.

Es kauft ja vermutlich auch niemand einen gebrauchten Ferrari um damit einmal im Jahr auf die Nordschleife zu fahren und das Jahr über damit zur Arbeit....


Viel Spaß mit dem neuen oder gebrauchten Rad, egal was es wird....!
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Re: Mountainbike --> Decathlon?

Beitrag von Kolja » 05.07.12 14:26

Die Bremsen und die Gabel sind aber in den Alpen ein echter Sicherheitsaspekt. Sorry, aber vergleichbar mit dem von Dir beschriebenen Fall ist das in meinen Augen nicht wirklich.
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Re: Mountainbike --> Decathlon?

Beitrag von RMH » 06.07.12 00:55

willst du denn damit ausdrücken, dass Bremse und Gabel an preiswerten Rädern nicht funktionieren?

Ich kann mir kaum vorstellen, dass solche Räder dann verkauft werden dürften..

Ich dachte immer, es ging bei den "teureren" Teilen um Gewicht, Ansprechverhalten, eben alles was leistungsorientierte Fahrer benötigen....

Vergleich Auto: Ein Lotus Elise kann um etliches schneller durch die Pylonengasse als ein Dacia, aber der macht das auch ohne, dass man Sicherheitsmängel befürchten müsste....

oder wo ist mein Denkfehler?
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Re: Mountainbike --> Decathlon?

Beitrag von Sabway » 06.07.12 08:53

RMH hat geschrieben:willst du denn damit ausdrücken, dass Bremse und Gabel an preiswerten Rädern nicht funktionieren?

Ich kann mir kaum vorstellen, dass solche Räder dann verkauft werden dürften..

Ich dachte immer, es ging bei den "teureren" Teilen um Gewicht, Ansprechverhalten, eben alles was leistungsorientierte Fahrer benötigen....

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oder wo ist mein Denkfehler?
Wenn du deinen Vergleich nicht auf die Geschwindigkeit / Wendigkeit beziehst, sondern auf den Bremsweg, dann kommst du wahrscheinlich selbst auf deinen Denkfehler. Gute (und leider meist auch teurere) Bremsen bewirken eben auch einen deutlich kürzeren Bremsweg als billige. Und wenn man sportlich unterwegs ist mit entsprechender Geschwindigkeit oder im entsprechenden Gelände, dann ist das in meinen Augen ein wichtiger Aspekt.

Billige Bremsen stoppen auch, aber halt schlechter, d.h., man kommt später zum Stand und muss deshalb mehr Sicherheitsreserven einkalkulieren - beim Fahrrad genauso wie beim Auto.

Gewicht und Ansprechverhalten sind da weitere Vorteile, aber nicht die einzigen/wichtigesten
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(http://www.youtube.com/watch?v=6HPaWnzx ... re=related)

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Re: Mountainbike --> Decathlon?

Beitrag von Tomato » 06.07.12 09:29

Bei der Suche nach meinem ersten Hardtail habe ich mich damals für normale V-Brakes Felgenbremsen entschieden, da diese selbst auf gerader Straße besser bremsten als die alternativ verbauten mechanischen Disks.

Und gerade in den Alpen mit richtig vielen Höhenmetern am Stück sind die Bremsen das wichtigste am ganzen Rad. Ich glaube nicht das die Gabel auseinanderfällt, aber sie wird "relativ" schnell aufhören zu federn und regelmäßig blockieren, das ist ärgerlich aber verkraftbar, nur wenn dir die Bremse auseinanderfällt oder kaum noch Bremswirkung vorhanden ist ists übel...
Tobias

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Re: Mountainbike --> Decathlon?

Beitrag von drjones » 06.07.12 09:47

Man darf sich aber auch nicht in die Hose machen! Schaut euch mal an, mit was für Material die früher (ist noch gar nicht so lange her) gefahren sind! Mag man kaum glauben! Und trotzdem haben die die Alpen gerockt und die krassesten Sachen gemacht!
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Re: Mountainbike --> Decathlon?

Beitrag von Dornfelder » 06.07.12 09:48

Selbst eine ordentliche hydraulische Bremse kommt bei Abfahrten über mehrere hundert Höhenmeter am Stück schnell man an ihre Grenzen. Angstbremser/ Dauerbremser haben ganz schlechte Karten :mrgreen:
Ich würde mal bei den üblichen Verdächtigen ( Firebike, Lenzen, Vortrieb & Co.) anfragen, was ein günstiger Rahmen mit günstigen Komponenten, aber einer guten Bremse kosten würde.
Ansonsten würde ich für den Alpencross ein Leihrad empfehlen. Frag mal bei dem Veranstalter nach.

VG, Ralph

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Re: Mountainbike --> Decathlon?

Beitrag von ratze » 08.07.12 19:00

Empfehle da auch eher ein Leihrad vor Ort !
Eine Alpenüberquerung und Stadtrad , dass passt einfach nicht !
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Kolja
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Re: Mountainbike --> Decathlon?

Beitrag von Kolja » 08.07.12 20:24

RMH hat geschrieben:willst du denn damit ausdrücken, dass Bremse und Gabel an preiswerten Rädern nicht funktionieren?
Ich kann mir kaum vorstellen, dass solche Räder dann verkauft werden dürften..
Ich dachte immer, es ging bei den "teureren" Teilen um Gewicht, Ansprechverhalten, eben alles was leistungsorientierte Fahrer benötigen....
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oder wo ist mein Denkfehler?
Keiner redet von "nicht funktionieren", sondern eher von "schlechter funktionieren". Aber Unterschiede in der Qualität der Funktion sind wohl unbestritten.
drjones hat geschrieben:Man darf sich aber auch nicht in die Hose machen! Schaut euch mal an, mit was für Material die früher (ist noch gar nicht so lange her) gefahren sind! Mag man kaum glauben! Und trotzdem haben die die Alpen gerockt und die krassesten Sachen gemacht!
Nee, komm... jetzt bitte kein "früher sind wir auch ohne Helm Rad und ohne Anschnallgurt Auto gefahren". In gewissen Dingen darf man schon mit der Zeit gehen...
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Re: Mountainbike --> Decathlon?

Beitrag von Veloce » 09.07.12 00:48

drjones hat geschrieben:Man darf sich aber auch nicht in die Hose machen! Schaut euch mal an, mit was für Material die früher (ist noch gar nicht so lange her) gefahren sind! Mag man kaum glauben! Und trotzdem haben die die Alpen gerockt und die krassesten Sachen gemacht!
Die kraftvollen durchtrainierten Helden der Fahrtechnik können damit sicher souverän einen Alpencross fahren .
Wer aber weder Brian Lopez noch Garry Fisher ist sollte ein Bike mit min 100 Federweg und eine Scheibenbremse mit ordentlichem Scheibendurchmesser ( VR min 180 , HR 160 ) für den Alpen X wählen .
Mit einem Starken Willen und schwachen Beinen kommst du ?berall hin .
Mit einem schwachen Willen und starken Beinen kommst du nirgends hin .

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Re: Mountainbike --> Decathlon?

Beitrag von simmmvanac » 09.07.12 08:51

ratze hat geschrieben:Eine Alpenüberquerung und Stadtrad , dass passt einfach nicht !
Veloce hat geschrieben:... für den Alpen X wählen .
:roll: ... aber Fozzy hat doch garnichts von Alpencross geschrieben - oder hab' ich was übersehen ? :gruebel:

Aber trotzdem kann ich meinen Vorschreibern nur zustimmen. Natürlich funktionieren Federgabel und Bremsen an einem Billigrgad, wenn sie neu sind - die Frage ist nur: wie lange ! Selbst als Stadtrad würde ich ein solches Teil nicht nehmen, da hier bei Wind und Wetter, bei permanentem Beschleunigen und Abbremsen schnell die Verschleißgrenzen der Sicherheitsrelevanten Teile erreicht sind - wenn das Rad denn heil aus dem Urlaub zurück kommt.
Und meiner Meinung nach gehört an ein Stadtrad auch eine vernünftige Lichtanlage (Sicherheit), Schutzbleche und ein Gepäckträger (weil's im Alltagsgebrauch einfach praktischer ist) - ansonsten ist es einfach für den Zweck nicht tauglich.

Somit taugt das Rad weder für den Urlaubseinsatz noch als Stadtrad - mit tät's um jeden Euro leid, den ich dafür ausgeben würde.

Auch mein Tipp: Für den Urlaub ein Leihrad besorgen und altes Stadtrad aufpimpen.

Viel Spass - Stefan
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Re: Mountainbike --> Decathlon?

Beitrag von Dornfelder » 09.07.12 11:09

"2 Wochen gehts in die französische Alpen / eine Woche an die französische Atlantikküste"
Da steht zwar nix von "Cross", aber Alpen sind eben Alpen.

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Fozzy
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Re: Mountainbike --> Decathlon?

Beitrag von Fozzy » 09.07.12 19:40

Tach zusammen,

also erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten. Ist ja dann doch ziemlich eindeutig, wie hier die Stimmung ist ;) Ich wollte auch keine Grundsatzdiskussion lostreten - natürlich ist die neue Technik besser, als alte und natürlich sind teurere Teile nicht immer *nur* teurer, als billigere, sondern vielleicht auch mal besser :)

Auf jeden Fall schon mal toll wieviele fachkundige Leute hier unterwegs sind, denen man Vertrauen schenken kann. Daher werd ich das Rad wohl doch nicht kaufen! Danke dafür!

Zum Thema Alpencross - wir fahren ja weder Downhill, noch kloppen wir irgendwie vierstellige Km-Zahlen runter. Es geht eigentlich um einen Freizeit-Radtourismus. Daher bleiben wir auf den Wegen (und ich fahr auch nicht ewig mit meinen Nichtradsportlerkollegen :) ) Darum bin ich erst auf die Idee gekommen, dass das Ding für diese Art Urlaub doch geeignet sein könnte. Klar sind mechanische Bremsen eher nicht dolle ... die Idee war aber:
"Reicht das denn trotzdem für den Urlaub, wenn ich ein bisschen aufpasse? So könnte man das Rad dann nachher noch weiter benutzen, wenns eh im "Keller" rumsteht."

Leihen sollte kein Problem sein, man ist jedoch damit nicht immer uneingeschränkt flexibel, so dachte ich an den Kauf eines Rads.

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