[31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

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Dornfelder
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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von Dornfelder » 31.08.14 22:00

simmmvanac hat geschrieben:sabway hat sich die Höllenabfahrt vom Timmelsjoch nichtmehr angetan und ist an der Mautstation in den Besenwagen gestiegen - war mit Sicherheit die bessere Entscheidung.
Gut so, braucht sich also niemand mehr Sorgen machen.
Bin gespannt auf mehr Informationen kommende Woche und ziehe nochmals meinen Hut vor allen!

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Micha
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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von Micha » 31.08.14 23:09

Gratulation an ALLE für die super Leistung! :top:
Muss man erst mal machen bei den Bedingungen übers Timmelsjoch.
Hatte bei der Überfahrt am Timmelsjoch am Garmin 6 Grad und ich was froh das ich noch ein paar alte Winterhandschuhe dort deponiert hatte, da ich bei der Zufahrt zum Brenner einen leider verloren hatte.
Mein Ziel habe ich leider voll verpatzt! Bis zum Anstieg zum Jaufen lief alles super. Im Anstieg stellten sich aber leider Kreislauf und Magenprobleme ein. Bis dahin war ich ca. 14 Minuten schneller als 2009 auf der Uhr und die 9 Stundengrenze war greifbar. 2009 waren die Magenprobleme erst nach dem Ötzi da. Dafür konnten wir heute lecker zu Abend essen und ein wenig Rotwein genießen.
Unter den Umständen bin ich dann doch sehr zufrieden und wir sind ja schließlich alle 5 Jahre jetzt älter! :ja:

Allen noch eine gute Heimreise und vielleicht bis demnächst bei einer gemeinsamen Runde.

Viele Grüße
Micha
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Ich fahr nur so schnell, damit ich mich nicht so lange quälen muß!
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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von Thomi » 01.09.14 11:05

Glückwunsch an alle!!!!!
Super gemacht!!!!
RESPEKT!!!!!

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Kolja
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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von Kolja » 01.09.14 16:45

Thomi hat geschrieben:Glückwunsch an alle!!!!!
Super gemacht!!!!
RESPEKT!!!!!
Dem kann ich mich nur anschließen! :respekt:
Hier treffen wir uns!
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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von ratze » 02.09.14 19:56

Hi ,danke für die Unterstützung und die Glückwünsche hier im Forum ! :D
Leider konnte ich meine Ziele nicht so wirklich erfüllen . Mein Drama fing schon vor dem Brenner an , Krämpfe in den Beinen !! So ging dann meine Tour weiter, immer wartend auf den finalen Krampf :cry:
Naja , so nach ner weile kamen dann noch Magenprobleme dazu ..... letztendlich habe ich mich bei Regen u. 5 Grad über das Timmelsjoch gerafft .

Nächstes Jahr , wenn das Losglück es so will bin ich wieder dabei !

Gruß
ratze

P.S. Fotos von Sportograf sind online .
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Sabway
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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von Sabway » 03.09.14 09:32

Bevor der natürliche Verdrängungsmechanismus die Oberhand gewinnt (so nach dem Motto, so schlimm war‘s doch gar nicht), fasse ich meine Erlebnisse vom diesjährigen Ötzi in meinem Bericht zusammen (Vorschicht – ist recht lang geraten).

Die Vorbereitung war mal wieder grenzwertig niedrig, mit einer „Delle“ im Juni und einer Erkältung Anfang August, die mich zur Unzeit ausgebremst haben. Ungefähr auf dem Level von 2011 (in Zahlen so ca. 3.200 Jahreskilometer und 33.500 hm bis zum Start). Da ich damals ganz gut durchgekommen bin, war ich deshalb nicht wirklich besorgt.

Ein zentraler Diskussionspunkt war dieses Mal das Wetter :ertrink: und was soll man anziehen :ill: . Eigentlich war ich mir am Samstag-Nachmittag schon recht sicher in meiner Wahl und hatte auch schon die Start-Nr. ans Trikot angebracht.

Am späten Abend kam dann mein Entschluss ins Wanken, als eine Rund-sms des Veranstalters auf die schlechte Wetterprognose für das Timmelsjoch hinwies und angepasste Kleidung empfahl. Die halbe Nacht habe ich noch mal hin und her überlegt, ob nicht doch noch was ändern sollte. Simmm hat dann noch mal alle Wetterstationen gescheckt und so schlimmmmm schien es denn doch nicht zu sein und 5° auf dem Timmelsjoch hörte sich für mich auch erstmal nicht so dramatisch an.

Also alles beim alten – von unten nach oben: dicke Neoprenüberschuhe (primär gegen Nässe, aber auch gegen kalte Füße), ¾ Gore-Hose mit Windstopper, Unterhemd, Windstopperhemd, Kurzarmtrikot, Ärmlinge und Gore-Weste und 2 Paar Langfingerhandschuhe – 1 Paar Dünne (noch schnell am Samstag gekauft) und ein paar dickere (keine Winterhandschuhe, die hatte ich nun wirklich nicht dabei), aber schon solche, die ich teilweise auch im Winter bei unter 10° an hatte).

Die dickeren Handschuhe habe ich dann erst mal für den Fall der Fälle unters Trikot geschoben – war ein Trick vom Simmm.

Da es morgens trocken sein sollte, haben Simmm und ich entschieden, früh am Start zu sein um möglichst weit vorne zu stehen. Wir waren dann schon um 5 Uhr :wecker: mit allem fertig und sind ungeduldig zum Start gerollt. Wir waren nicht die ersten, aber nahe dran. Die Wartezeit ging eigentlich zu zweit recht schnell rum und kalt war es auch nicht. Da habe ich bei den anderen Schönwetter-Ötzi-Starts morgens schon viel mehr gefroren.

Auf dem Aufstieg zum Kühtai wieder mal was Neues – 2 Pferde die herrenlos durchs Feld galoppierten. Wie ich später gehört habe, hat das wohl ein Teilnehmer nicht schadlos überstanden.

Oben auf dem Kühtai fängt es ein wenig an zu nieseln. Dieser Umstand und 2 Rettungswagen, die schon auf dem oberen Teil der Abfahrt in kurzen Abschnitten hintereinander 2 verunglückte Teilnehmer versorgen, lassen mich diesmal die Abfahrt vorsichtiger als sonst angehen.

Bei der Durchfahrt durch Innsbruck werde ich das erste Mal richtig nass. Den Brenner hoch ist aber meist trocken, dennoch tue ich mich gegen Ende recht schwer. Wie soll ich Jaufen und Timmelsjoch hoch kommen, wenn ich mich hier schon so quälen muss, geht es mir durch den Kopf. Ich beschließe, an der Labe etwas länger zu bleiben. Das hilft auch und ich fühle mich besser.

Wettertechnisch ist der Jaufen-Abschnitt am angenehmsten. Relativ warm und trocken. Die ersten 300 hm laufen wirklich gut. Dann fange ich an mich immer stückweise zu motivieren: „550 hm, ja die Hälfte ist rum“ und so ein Kram.

Dann wie jedes Mal im Schneckentempo das Timmelsjoch hochgekrochen. Ich kalkuliere mal so 2 h bis zur Labe und dann noch mal 1,5 h bis zur Passhöhe – genügend Puffer um vor dem Zeitlimit nach oben zu kommen. Die Kalkulation passt auch ganz gut, bin sogar etwas schneller als geplant an meinen Zwischenzeiten.

Auf halben Weg zur Labe fängt es dann an zu regnen. Zuerst nur leicht, ab Schönau dann so stark, dass das Wasser teilweise in Bächen über die Straße läuft. Erstmal ziehe ich auch bergauf die Weste an und in den letzten Kehren vor dem Tunnel wechsle ich die Handschuhe, da die Dünnen nicht mehr reichen. Neben Regen kommt zu allem Überfluss auch noch ein böiger Wind auf – fast 30 km bergauffahren alleine reicht ja nicht. Mir geht durch den Kopf, dass es das schwer erkämpfteste Trikot von allen Ötzi-Trikots in meiner Sammlung werden wird….

Die Fotografen und auch wir Teilnehmer feuern uns gegenseitig an: „Gleich geschafft, noch 2 Kehren bis zum Tunnel“, und so weiter. Bis dahin glaube ich auch noch daran: „Die Abfahrt ist ja ein Klacks, rollste halt locker runter, könnte sogar noch unter 13 h gehen“, etc.

Aber dann…

Wie und wann genau der Umschwung einsetzte, kann ich gar nicht mehr sagen. Aber rückblickend wohl unmittelbar nach der Überfahrt der Passhöhe. Ich will schalten und merke, dass ich die Hebel nicht mehr bewegen kann. Dass meine Hände so kalt sind hatte ich bis dahin gar nicht mitbekommen. Dramatisch wird es (ja, wirklich so gemeint), dass ich auch kaum noch die Bremsen ziehen kann.

Es regnet, es ist windig, es ist kalt und ich bin völlig am Ende.

Ich rutsche mehr die Abfahrt runter als dass ich fahre – ich bin noch nie eine Abfahrt mit angezogener Bremse „gefahren“. Alles andere ist mir in der Situation zu gefährlich. Ich habe wirklich Schiss, dass ich vor der nächsten Kehre die Geschwindigkeit nicht mehr rechtzeitig runter bringe, weil die Finger so kalt sind.

Jetzt geht mir die Kälte durch Mark und Bein. Den Gegenanstieg zur Mautstation zittere ich vor Kälte am ganzen Leib, die Zähne klappern so, dass mir die Kiefer schmerzen. Ich meine, mein Herz wie verrückt schlagen zu hören. Das gibt den Ausschlag, die Reißleine zu ziehen und auszusteigen.

An der Mautstation steht ein Besenwagen, der ist aber schon voll. Fast zum Glück, denn sie schicken mich erst mal in die Mautstation („Da kommt noch einer“) und in der Tat, es sitzen noch mehr zitternde und bibernde Gestalten hier und warten darauf, abgeholt zu werden.

Unten angekommen „laden“ sie uns aus. Wie komme ich zu meiner Unterkunft? Zum Glück hatte ich mein Handy dabei – das wollte ich zuerst gar nicht mitschleppen. Simmm :knuddel: kommt dann mit dem Auto, regelt die Abgabe des Transponders und lädt mein Rad ein, während ich auf der Bank hocke, eingewickelt in eine Rettungsfolie. In der Unterkunft raus aus den Klamotten und erst mal unter die warme Dusche. Mit Jacke und Rettungsdecke um die Beine lege ich mich ins Bett. Irgendwann so nach 1,5 h werde ich wach und fühle mich schon deutlich besser, weil wärmer.

Jetzt gab’s auch mitfühlende Worte der Liebsten :love: :flamingdev: aus der Heimat:

„Musst halt demnächst mehr bei schlechtem Wetter fahren“, „Kann man sich dran gewöhnen“, „Abhärten ist alles, Musst vielleicht mal in Eiswasser baden. Oder mit den Füssen bremsen.“

Das baut einen doch sofort wieder richtig auf.

Fazit:

Welches Fazit ich aus dem Erlebten ziehe, ist mir noch nicht so ganz klar.

Natürlich, wieder mal ein „Grenzerlebnis“ (wozu sind die eigentlich gut?).

Moralisch hatte ich mich zunächst als „Finisher“ gefühlt, da ich alle Anstiege einschließlich der Mautstation durchgestanden habe. Jetzt nagt doch wieder mehr der Frust an mir, dass ich die letzten 20 km nicht zu Ende gebracht habe.

Meine Kleidung hat für 205 km gepasst, nur für die letzten 25 hätte ich noch was anderes gebraucht (aber war es dann tatsächlich die Ausrüstung oder der fehlende Willen?). Vielleicht lag es auch an der mangelnden Erfahrung mit schlechtem Wetter in hochalpinen Regionen. Dass was mich auf der Abfahrt erwartet hat, hat mich völlig überrascht und ich hatte keine Gegenstrategie als Backup.
Fitness konnte natürlich besser sein, war aber ausreichend um durchzukommen.

:?: Ob ich mir das nochmal antun werde? Spontan am Sonntag im Gespräch mit Simmm: „Unter keinen Umständen – das reicht“.

Mal sehen, vielleicht erst mal wieder was Gemütlicheres wie ein Alpencross in Etappen oder so…. siehe Eingang: Verdrängungsmechanismus. :/
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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von Kolja » 03.09.14 09:54

:respekt:²
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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von ratze » 03.09.14 15:07

@Sabway !
Für mich bist du ein Finisher . :hallo:
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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von livestrong1997 » 03.09.14 22:32

Hallo Ötzis,

ich bin den Ötzi am Sonntag im Liveticker mitgefahren (ich lag die ganze Zeit bei meinem kranken Hund) und habe mit gelitten.
Als ich die Durchgangszeiten am Jaufen sah, wußte ich heute stimmt was nicht.
Das Wetter, Magenprobleme usw. aber den größten Respekt Michael habe ich vor deiner Leistung!! :tach: :respekt:
Ich sage jedesmal 12Stunden oder noch länger sich beim Ötzi zu quälen würde ich nicht machen (ich erinnere mich da an Uta die auch so einen Durchhaltevermögen hatte) :respekt:
Michael, ich bin den Jaufenpass mal gefahren als es auf 1600hm anfing zu schneien :cry: ich kann mir vorstellen was du durchgemacht hast. So gefroren wie auf der Abfahrt habe ich noch nie im Leben und die Bremsen waren Unten angekommen weg.

Also Kopf hoch, du brauchst auch Keinem mehr was zu beweisen dafür hast du den Ötzi schon zu oft gefinisht!! :ja:
Vielleicht schaffe ich es ja nächstes nochmal mit meiner Pumpe und wir Quälen uns nochmal zusammen.

Nochmal Respekt an Alle!!

Gruß Dietmar
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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von ratze » 03.09.14 22:52

Also Dietmar beim Ötzi 2015 wäre super !
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RMVertex
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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von RMVertex » 04.09.14 07:06

Hallo Sabway,

irgendwie erinnert mich deine Geschichte an mein Grand Raid 2013, unterwegs auf 2600hm, Leute in einem Verpflegungszelt, wie Pinguine neben einander "gekuschelt". Den warme Tee, welcher durch die kalten Hände kaum festgehalten werden konnte, halb entleert durch das Zittern, die Zähne klapperten hörbar.

Einen Tipp habe ich da mitgenommen, man sollte immer eine dünne Regen/Windjacke dabei haben für die Abfahrt, und wie man ganz professionell mit einer solchen Situation umgeht zeigte mir ein Mädel. Kurz ins Zelt rein 1-2 warme Teebecher, ausziehen bis auf das Funktiontsshirt, von einem Helfer mit seiner Rettungsdecke einwickeln lassen, wieder Alles anziehen und dann wieder schnell weiter.

Wie weit ist das Vergessen ?

Gruß Markus

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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von Doro » 04.09.14 18:10

War auch vorm Liveticker zum Mitfiebern und Fremdfrieren....
Jungs, Ihr habt meinen ganzen Respekt! Alle!
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Micha
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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von Micha » 04.09.14 20:29

Hallo Michael,

finde ebenfalls, das du ein Finisher bist!
Alle Berge geschafft und bei den Wetterbedingungen so lange im Sattel zubleiben ist schon klasse. :respekt:
Bin 2008 bei ähnlichen Wetter über dem Timmelsjoch mit dicke Winterhandschuhe gefahren und das war voll die Hölle.
Musste mehrmals vom Rad, weil ich meine Finger nicht mehr spürte.
Gruß Micha
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RMVertex
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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von RMVertex » 04.09.14 21:08

Hallo Micha,

gib mir mal zwei Zahlen,

ich sage mal für meinen Teil DS 184 und NP 245 Zeit 9:31

Gruß Markus

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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von Dornfelder » 04.09.14 21:15

Respekt, Michael. Und danke für die Eindrücke.
Hab' beim Radeln mehrmals ähnliche Momente erlebt (und warum überhaupt? :-)
und es ist gut, dass Du die "Kurve" gekriegt hast!

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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von Sabway » 05.09.14 08:54

RMVertex hat geschrieben:Hallo Sabway,

irgendwie erinnert mich deine Geschichte an mein Grand Raid 2013, unterwegs auf 2600hm, Leute in einem Verpflegungszelt, wie Pinguine neben einander "gekuschelt". Den warme Tee, welcher durch die kalten Hände kaum festgehalten werden konnte, halb entleert durch das Zittern, die Zähne klapperten hörbar.

Einen Tipp habe ich da mitgenommen, man sollte immer eine dünne Regen/Windjacke dabei haben für die Abfahrt, und wie man ganz professionell mit einer solchen Situation umgeht zeigte mir ein Mädel. Kurz ins Zelt rein 1-2 warme Teebecher, ausziehen bis auf das Funktiontsshirt, von einem Helfer mit seiner Rettungsdecke einwickeln lassen, wieder Alles anziehen und dann wieder schnell weiter.

Wie weit ist das Vergessen ?

Gruß Markus
Hallo Markus,

danke für den Tip. Das waren solche Dinge, die ich mit "Gegenstrategie" gemeint habe.

Der Verdrängungsmechanismus funktioniert ausgezeichnet.... :D
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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von Sabway » 05.09.14 08:56

Hat sich erledigt.
Zuletzt geändert von Sabway am 05.09.14 09:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von Sabway » 05.09.14 08:59

Vielen Dank an alle nochmal fürs Mitfiebern und die motivierenden Kommentare im Nachgang.
livestrong1997 hat geschrieben:Hallo Ötzis,

Also Kopf hoch, du brauchst auch Keinem mehr was zu beweisen dafür hast du den Ötzi schon zu oft gefinisht!! :ja:
Vielleicht schaffe ich es ja nächstes nochmal mit meiner Pumpe und wir Quälen uns nochmal zusammen.


Gruß Dietmar
Wenn, dann will ich es mir beweisen. Mal sehen, ob wir das nochmal zusammen angehen. Wenn ich mich was erholt habe, sollten wir nochmal eine gemütliche Tour zusammen planen.

Gruß
Michael
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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von livestrong1997 » 07.09.14 12:05

Hallo ihr Warmduscher :duckrenn:

Ist euch schon aufgefallen das Wolfgang sich über das Wetter noch garnicht beschwert hat :D !!
Fragt ihm mal wie es voriges Jahr beim Ötzi war und wieviele überhaupt gestartet sind :cry:
Ja ja so sind die Alpen!!
Das Problem beim Ötzi, man will eine gute Zeit fahren und keine Alpentauglichen Klamotten (lange Handschuhe,Neoprenüberschuhe,Gore-tex Winterjacke usw. usw.)mitschleppen!
Macht es einfach wie ich, fahrt immer dann wenn ich fahre bei Bestem Ötziwetter (siehe 2007 und 2009) ;D

bis denne
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Wolfgang
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Re: [31.08.14] - Ötztaler Radmarathon

Beitrag von Wolfgang » 08.09.14 10:16

Ich hab mich nur deshalb nicht beschwert, weil ich nichts episches zu Berichten habe ...
Das Wochenede hat Spass gemacht, war ja weitgehend trocken, eigene Zeitvorstellung nicht erreicht, trotz Standzeitoptimierung (25min.) wobei ich bestimmt 10 Minuten oben im Tunnel mir alles angezogen habe, was ich dabei hatte ... war tortzdem Sch****-Kalt wie Sabway berichtet hat und so hab ich auf den Abfahrten Jaufen/Timmel bestimmt mehr als ne 1/2 Stunde liegen lassen; am Jaufen wegen Nieselregen auf 2-Tage frischem Asphalt zu gefährlich und am Timmelsjoch wegen schlottern. Schlussendlich war mir die Zeit da aber sowas von egal ...

Somit bleibt nichts anders übrig, als im nächsten Jahr auf eine regenfreie Runde mit mehr Sonne zu hoffen (solange muss ich wohl noch dahin) - ich würde mich erschiessen, wenn ich mal nicht hinfahre, und dann Sonnenbilder sehen muss ;-)
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Zum anderen liegt das daran, dass da immer ein grosses "come-together" mit einer mittlerweile richtig grossen Truppe gefeiert wird (Bewerbung sicher wieder im Winter ... ;-) ):

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In diesem Sinne erwarte ich die Ötzi-Anmeldung im Februar ...

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